Am Donnerstag, den 21. Mai, betritt die Sonne auf ihrer imaginären Bahn durch den Himmel das kommunikative Zeichen Zwillinge. In der nördlichen Hemisphäre klingt der Frühling nach und nach aus. Die Natur bereitet sich auf die hellste und wärmste Jahreszeit vor. Unter den Tieren des Waldes hat emsige Geschäftigkeit eingesetzt. Häufig manifestiert sich der Eindruck von Leichtigkeit in ganz verschiedenen Situationen.
Die Sonne befindet sich in enger Konjunktion mit Uranus. Beide formieren mit Merkur ein Trigon zum scheinbar rückläufigen Pluto in Wassermann. Neue Ideen und ungewohnte Gedanken gelangen zu erhöhter Aufmerksamkeit. Die Luft ist nur so elektrisiert von intuitiven Eingebungen und innovativen Konzepten. Außergewöhnliche Nachrichten treffen ein, die einen Wechsel in essentiellen Bereichen anzukündigen vermögen.
Die Betrachtung des Ingress-Horoskops nach Vehlow/Prantl erlaubt entscheidende zusätzliche Schlüsse. Pluto ist im 9. Planetenfeld von Sonne/Uranus/Merkur zu finden. Die Prüfung, Revision und Modifikation alter Strategien von Durchsetzung und Machterhalt ist dazu imstande, grundlegende Regenerationsprozesse in Gang zu setzen. Sowohl privat als auch mundan verlieren urplötzlich alte, verkrustete und gleichzeitig übermächtige Glaubenssätze Ihren Einfluss. Stattdessen könnten ungewohnte Anschauungen, Erkenntnisse oder transformierende Erfindungen zutiefst heilende Kräfte in Form von Worten, Gesten oder Gedanken freisetzen.
Das gesamte Kosmogramm trägt den Charakter von Befreiung. Phantasie, Empathie und Kreativität kommen dabei eine Schlüsselstellung zu (Mond mit Jupiter im 3. Sonnenfeld, Krebs, Neptun/Saturn im 10. Feld von Krebs-Venus im 2. Sonnenfeld Waage, Nordknoten im 10. Sonnenfeld Fische). Künstlerische Projekte versprechen in der kommenden Phase ungewöhnlichen Erfolg. Ebenso könnten bestimmte Modetrends jetzt ausgezeichnete Ergebnisse zeitigen. Einfühlungsvermögen und Sensibilität, verbunden mit der Fähigkeit, divergierende Standpunkte miteinander zu vereinbaren, tragen nun entscheidend zum Gelingen bedeutender Anliegen bei.
Gleichzeitig empfiehlt es sich, Besitz- oder Eigentumsfragen aufmerksam im Blick zu behalten, ohne gefühl- oder rücksichtslos zu wirken. Es scheint dringend geboten, pekuniäre Notwendigkeiten mit
menschlichen Gegebenheiten in Einklang zu bringen. Neptun ist das erste und Mond das letzte Glied einer Verkettung von 2. u. 12. Planetenfeldern, wobei dem Mond (und Jupiter) mit der letzten
Position in einem 2. Planetenfeld der beeindruckendste Einfluss zukommt (siehe Grafik Felder-Verquickung). Darüber hinaus befindet er sich im 4. Feld von Mars und dem 7. Feld von Pluto.
Alltägliche menschliche Bedürfnisse und Notwendigkeiten fordern ihren Tribut. Wer gedankenlos über sie hinweggeht entfacht heftige Gegenwehr. Gleichzeitig vermag der offensiv vorgetragene Wunsch
nach Nähe und Geborgenheit nun Orientierung zu schaffen. Hieraus entsteht Sicherheit in sich selbst, die anderen Halt bietet ohne in Enge und Zwang aus vergangenen Zeiten zurückzufallen.
Überkommene Wert-Vorstellungen lassen sich auf einzigartige Weise mit dem Drang nach Freiheit in einer lebensbejahenden Harmonie verbinden.
Allen Leserinnen und Lesern sei eine überraschende Zeit gewünscht.
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Am Montag, den 20. April, betritt die Sonne aus geozentrischer Sicht das genießerische Zeichen Stier. Die Natur zeigt sich in der nördlichen Hemisphäre in ihrer ganzen Fülle. Wald und Flur erstrahlen in zartem Grün. Angenehme Düfte durchziehen Wiesen und Felder.
Beim Aufenthalt im Park oder in Grünanlagen mag das Empfinden Raum greifen, dass von allem genug da ist und das Sein sich selbst genügt. Eine ungeheure, lebensbejahende Energie kennzeichnet diese
Phase, ganz wie der Stier, der voller in sich ruhender Muskelkraft auf der Wiese die angenehmen Temperaturen als auch das saftige, direkt vor ihm befindliche Gras genießt. Besagte Kraft vermag
sich allerdings jäh in Bewegung zu setzen, sobald sich eine vermeintliche oder tatsächliche Bedrohung der so angenehmen Situation abzeichnet.
Folgerichtig sind die wesentlichen Themen, welche mit dem zweiten Frühlingszeichen in Verbindung gebracht werden Sicherheit, materielle oder geistige Ressourcen sowie der starke Wunsch nach einem
komfortablen Dasein. Venus, seine Dispositorin, ist in Zwillinge, unweit des Fixsterns Algol zu finden. Ein bewusster, wählerischer Umgang mit Attraktivität und magnetischer Energie ist gefragt.
Vor diesem Hintergrund könnten sich plötzliche, traumhafte Gelegenheiten in irdischen oder geistigen Belangen auftun.
etrachtet man das Kosmogramm nach dem Häuser- und Felder-System Vehlow/Prantl, sind klare Schwerpunkte zu erkennen. Venus ist mit Uranus und Mond im zweiten Sonnen-Feld platziert. Die auf Wert ausgerichtete Stier-Natur wird hier durch ein herausforderndes Stellium im zweiten Sonnen-Feld vereinnahmt. Dabei kommt Uranus eine Schlüsselstellung zu. Er befindet sich genau auf dem Übergang von Stier/Zwillinge und korreliert mit dem maximalen Mischeinfluss beider Zeichen. Wechsel von Besitz in verschiedenster materieller oder geistiger Form manifestiert sich, nicht zuletzt durch KI. Zukunftsthemen, wie Raumfahrt, Elektronik und moderne Technik an sich gewinnen erheblich an Dynamik. Wahrscheinlich gelangt Luft und deren Nutzung auf unterschiedliche Art in den Fokus. Schon während der Wintersonnenwende befand sich Pluto im 2. Sonnenfeld. Während des Fische-Ingresses waren Saturn und Neptun in der Mitte des 2. Sonnenfeldes platziert. Der epochale Wandel, welcher durch die Zeichenwechsel von Pluto, Saturn, Neptun und Uranus symbolisiert wird, steuert in materiellen Fragen auf einen Höhepunkt zu. Neben der aktuellen Betonung des 2. Sonnenfeldes weist die Gewichtung der 1., 3. und 11. Planetenfelder (siehe Feldertabelle II) auf die Durchsetzung neuer wirtschaftlicher Realitäten, die sich nicht selten in ungewohntem Gewandt zeigen (Verwandtschaft zu Merkur/Uranus).
Eine besondere Komponente des aktuellen Zeitcharakters bildet zusätzlich die Sonne im 2. Feld von Widder- Merkur/Mars/Saturn/Neptun, sowie Venus/Uranus/Mond im 2. Sonnen-Feld. Territoriale Veränderungen, Grenzverschiebungen, sowie der massive Kampf um Ressourcen nehmen sehr wahrscheinlich zu.
Im privaten Bereich werden nun in Bezug auf das, was als lieb und teuer erscheint Fakten geschaffen. Dies geschieht am besten aus eigenem Antrieb. Eine qualifizierte Innenschau dient dabei als
unbedingte Voraussetzung, um glitzernde Irrlichter von seelischem Glanz zu unterscheiden und die für einem selbst richtigen Ziele zu verwirklichen (Nordknoten in Fische, im 10. Feld von
Venus/Uranus/Mond, Pluto im 10. Sonnenfeld und 9. Feld besagten Stelliums). So mag nun ein fundamentaler Fortschritt gelingen, der die irdische Existenz auf eine bisher unbekannte Art bereichert,
ohne essentielle Lebensinhalte als gering zu erachten.
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Am Freitag, den 20. März, ereignet sich in der nördlichen Hemisphäre die Frühlings-Tagundnachtgleiche, die auch als Frühlings-Äquinoktium bekannt ist. Das große Licht transitiert auf seiner imaginären Bahn in das Zeichen Widder. Ein neuer Zyklus bricht an. Die Ekliptik kreuzt den Himmelsäquator in nördlicher Richtung.
Ungestüm brechen die Pflanzen aus der Erde hervor. Wärmende Strahlen der Sonne bedingen Wachstum und Leben in der Natur. Der harte Winter ist überwunden. In der Astrologie erlaubt dieser Augenblick entscheidende Schlüsse für das kommende Jahr. Unser Zentralgestirn befindet sich in Konjunktion mit Saturn und Neptun im ersten Tierkreisabschnitt. Hier sind auch Mond und Venus platziert. Mars in Fische ist deren Dispositor. Unweit von Mars ist der scheinbar rückläufige Merkur in engem Zusammenstand mit dem Nordknoten, alle in Fische, konstelliert. Sehr gut überlegtes, feinfühliges und empathisches Handeln verspricht nun außergewöhnlichen Erfolg bei der Umsetzung bewusster Aktivitäten. Exzellente Entfaltungsmöglichkeiten scheinen sich aufzutun. Gleichzeitig ist besser Abstand vor übereilten Schlüssen oder Handlungen zu wahren. Optimalerweise wird vor bedeutenden Entscheidungen sehr gründlich das eigene Innere erforscht. Es ist zu eruieren, inwieweit bedeutende Vorhaben mit essentiellen seelischen Vorgängen harmonieren. Eine signifikante Entsprechung der Saturn/Neptun-Symbolik, die jetzt klar in den Fokus gelangt, ist unter anderem das Mittelalter. Anschauungen, welche damals herrschten und bis heute existieren, fordern Aufmerksamkeit und Modifikation. Das Gleiche trifft auf aktuelle Visionen, Weltbilder, Meinungen und Ideale zu, die in Ihrer einseitigen Ausrichtung auf gut oder böse durchaus mit jener Zeit zu konkurrieren vermögen.
Das Häuser- und Felder-System nach Vehlow/Prantl vermag entscheidende Hinweise darauf zu geben, auf welche Art derartige Themen persönlich als auch kollektiv zum Ausdruck kommen. Saturn und Neptun sind eingebunden in die Häuser-Verquickung 3/11 und 5/9 mit Pluto in Wassermann sowie Uranus in Stier. Letzter findet sich noch in der Nähe von Algol (genaue Planeten-Felder-Beziehungen siehe Feldertabelle I).
Spirituelle Bestrebungen und Anschauungen, die in besagter Epoche wurzeln, erfahren eine erneuernde Modifikation. Für manches kündigt sich ein Ende (neuer Saturn/Neptun-Zyklus auf der kosmischen
Spalte, verquickt mit Pluto und Uranus), andererseits ein revolutionärer, unerwarteter Neuanfang auf höhere Ebene an. Sind geistige Autoritäten nun in der Lage, aktuelle Strömungen richtig zu
deuten, steht eine kaum für möglich gehaltene Renaissance in diesem Bereich an. Unabdingbare Voraussetzung für konstruktive Ansätze ist hier die Vereinbarkeit von Körper und Seele oder Materie
und Geist. Statt die irdische Existenz für nichtig und damit das Leben an sich für bedeutungslos zu halten, darf der Körper sowie dessen Signale als ausgezeichneter Weg oder Chance für die
Verbindung mit dem Wunderbaren, Unerklärlichen und Numinosen begriffen werden.
Vermehrt geschieht es, dass plötzlich einzigartige Zusammenhänge aus fernen Zeiten in das Bewusstsein gelangen, die Aufschluss über einen karmischen Kontext erlauben. Oft spielen dabei unerwartet
Szenarien um Kreuzritter, ewige Schwüre, heiligen Krieg oder Hexen(-verfolgung) eine Schlüsselrolle. Eventuell werden schmerzhaft Verbindungen offengelegt, die eine Bereinigung weit
zurückreichender Lasten anzustoßen vermögen. Zerissenheit wird in Frieden gewandelt. Darüber hinaus ist Fische-Mars in der Mitte und Sonne, Merkur als auch Nordknoten im 9. Feld des alten
Heilungs-Symbols Jupiter in Krebs platziert. Mars und Jupiter befinden sich an Planeten-Felder-Grenzen und in der Mitte von Wasserzeichen. Augenblicklich sind kollektive und persönliche
Heilungsprozesse im Gang, die durch erweiterte geistige Anschauungen und Geborgenheit vermittelnde, ganzheitliche Weltbilder initiiert werden. In energetischer Hinsicht sei jetzt der Amethyst als
Symbol und Unterstützung empfohlen. Vor allem auf innerer Ebene zeigt sich, was endgültig geht, um mittels seelischer Neugeburt einer menschlicheren Entwicklung in die Zukunft den Weg zu
bereiten.
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